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Riester- und Rürup-Rente als Mittel gegen Altersarmut

Posted in Allgemeines Finanzen on Juni 21st, 2011 by notizzettel – Comments Off Tags: , , ,

Altersarmut ist in unserer Gesellschaft ein akutes Thema. Denn mit jedem Jahr, das man später in Rente geht, muss man damit rechnen, dass man prozentual einen immer geringeren Anteil seines früheren Erwerbs als Rentenzahlung erhält. Damit ist man auch eher von Altersarmut betroffen. Aufgrund des demographischen Wandels, mit dem einhergeht, dass immer mehr Senioren auf weniger Erwerbstätige kommen, liegt es in der Natur der Sache, dass letztere mit jedem Jahr weniger in die Rentenkasse einzahlen können. Doch diese Summe muss dennoch auf eine wachsende Zahl von Senioren verteilt werden. Und diese Verteilung richtet sich nach dem, wie viel sogenannte „Entgeltpunkte“ der Einzelne in seinem Arbeitsleben gesammelt hat.

Wie kommt es zu Altersarmut in der Rente?

Wer also vergleichsweise nur wenige Jahre versicherungspflichtig war oder ein geringes Einkommen hatte, erwirbt auch dementsprechend eine geringe Zahl an Entgeltpunkten, was sich negativ auf die Höhe der Rente auswirkt. Das bedeutet, wer nur einer Teilzeitbeschäftigung nachgeht oder gar nur einen Minijob hat, der sammelt so gut wie keine oder nur wenige Entgeltpunkte an – selbst wenn man 40 Jahre gearbeitet hat. Gleiches gilt für Arbeitslosenzeiten. Und da die Zahl derer, die solch einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, jährlich steigt, wächst auch das Risiko der Altersarmut dementsprechend. Hinzu kommt, dass die Zahl der Selbständigen deutlich auf über 4 Millionen gestiegen ist – doch diese zahlen nicht in die soziale Rentenversicherung ein und haben deshalb im Alter auch keine Rentenansprüche.

Wie kann man Altersarmut vermeiden?

Dass in naher Zukunft die Rentenzahlungen nur noch einer Grundsicherung gleich kommen werden, erscheint unvermeidbar. Deshalb bietet die Politik Maßnahmen, um das Risiko von Altersarmut zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren: Dieses Ziel soll mit Hilfe der Riester- und Rürup-Rente verfolgt werden.

  • Die Riester-Rente

Die Riester-Rente ist für alle mit einem relativ schwachen Einkommen von Vorteil. Denn mit einer staatlichen Zulage von bis zu 154,- € jährlich und zusätzlich 185,- €, bzw. 300,- € an Förderung pro Kind, stellt die Riester-Rente bei einem Eigen-Sparanteil von 4 % des Jahreseinkommens (aber max. nur 2.100,- €) durchaus eine lukrative Form der privaten Altersvorsorge dar. Vor allem Teilzeitbeschäftigte und Minijobber sollten eine Riester-Rente abschließen, um ihre späteren relativ geringen Rentenzahlungen aufzubessern. Beachten Sie: Jede 50,- €, die man monatlich mehr zur Verfügung hat, können im Alter einen erheblichen Unterschied machen!

  • Die Rürup-Rente

Speziell für Selbständige wurde die Rürup-Rente ins Leben gerufen, da sich diese Berufsgruppe am meisten vor Altersarmut fürchten muss. Aber auch für Besserverdiener stellt die Rürup-Rente dank der vielen Steuervorteile als spätere Zusatzrente eine sehr lohnende Form der Altersvorsorge dar.

Anbieter von Riester- und Rürup-Rente vergleichen lohnt sich

Sowohl die Riester-, als auch die Rürup-Rente sind sicher vbei eventueller Arbeitslosigkeit. Sollten Sie also im Laufe Ihres Berufslebens für einige Zeit arbeitslos sein, dann müssen Sie Ihre Altersvorsorge nicht erst antasten, bevor Sie Arbeitslosengeld beziehen können.Doch trotz der theoretisch vielen Vorzüge einer Riester- oder Rürup-Rente sollten Sie unbedingt alle Anbieter miteinander vergleichen. Denn je nach Anbieter sind die Renditen und die Höhe der Policen unterschiedlich.Sichern Sie sich vor Altersarmut ab und fordern Sie deshalb jetzt einen kostenlosen Vergleich für die Riester-Rente an!Als Selbständiger oder Besserverdiener können Sie sich ebenfalls kostenlos unverbindliche Angebote für die Rürup-Rente jetzt sichern!

Private Altersvorsorge mit Rürup Rente und Riester Rente

Posted in Versicherung on November 9th, 2009 by Elle – Comments Off Tags: ,

Die Möglichkeiten eine Vorsorge für das Rentenalter zu treffen, sind heute sehr vielseitig. Da ist es für den Laien gar nicht mehr so leicht, zwischen Riester Rente und Rürup Rente sowie vielen weiteren Rentenversicherungen zu unterscheiden und damit eine Rentenvorsorge zu finden, die für seine persönlichen Belange auch maßgeschneidert ist.

Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von versierten Fachleuten, die sich auf die private Rentenvorsorge spezialisiert haben und die aus dem großen Angebot genau die Rentenversicherung finden können, die in vollem Umfang auf die persönlichen und individuellen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Wichtig ist an dieser Stelle, dass man sich auch wirklich an einen solchen Fachmann wendet und sich nicht auf die erstbesten Informationen verlässt, die man beispielsweise im Internet finden kann. Derartige Informationsquellen können lediglich einen ersten Einblick in die Welt der Rentenversicherungen geben. Sie ersetzten aber niemals ein persönliches Gespräch einem Fachmann. Des Weiteren sollte man wissen, welche Möglichkeiten dem einzelnen überhaupt gegeben ist. So darf beispielsweise ein Selbständiger keine Riester Rente abschließen. Er kann alternativ nur die Rürup Rente in Anspruch nehmen, die ihm allerdings auch einige Vorteile bietet.

Während bei der Riester Rente der Staat durch finanzielle Zuschüsse dabei hilft, eine private Rentenvorsorge zu treffen, sind es bei der Rürup Rente Steuervergünstigungen, die der Selbständige nutzen kann. Er kann die Beiträge, die er für die Rürup Rente aufwendet, nämlich als Betriebsausgabe geltend machen und damit bei der Steuererklärung angeben. Durch die Erhöhung der Betriebsausgaben mindert sich sein Gewinn, sodass er weniger Einkommensteuer bezahlen muss. Möglich ist dies bis zu bestimmten Höchstgrenzen. Bei der Riester Rente gibt es wie erwähnt finanzielle Zuschüsse für den Versicherungsnehmer. Dies ist besonders interessant, wenn man Kinder hat, die jeweils noch einen Anspruch auf das Kindergeld haben. Denn für jedes einzelne, noch kindergeldberechtigte Kind gibt es noch mal Extrageld vom Staat.