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Dezember 8th, 2011 by
Frank –
Comments Off Tags: Beitrag, Erhöhung, PKV, Private Krankenversicherung
Die Versicherten der privaten Krankenversicherung wurden in den vergangenen Wochen mit zum Teil sehr hohen Beitragssteigerungen konfrontiert. So sind Prämienerhöhungen bis zu 40 Prozent im kommenden Jahr möglich. Die privaten Versicherer hatten die Beitragssteigerungen für ihre Tarife bereits im Herbst mitgeteilt. In den vergangenen Tagen wurden nun die Mitglieder per Post schriftlich benachrichtigt. Versicherte der Central Krankenversicherung müssen nun beispielsweise durchschnittlich mit einer Erhöhung der Beiträge von 12,9 Prozent rechnen.
Gründe für die Beitragssteigerungen
Die Gründe für die nun anstehenden Prämienerhöhungen sind äußerst verschieden. Während eine Reihe von Versicherern sich für stabile Beiträge bis Ende 2012 entschieden hatte, haben andere Versicherer zum Teil sehr hohe Anpassungen vorgenommen. Die Versicherer, welche stabile Beiträge bieten, haben diese Entscheidung vermutlich mit Blick auf die kommenden Uni-Sex Tarife getroffen. Denn ab dem 1. Januar 2013 werden diese verpflichtend. Damit ändert sich die gesamte Tarif- und Beitragsstruktur in der Krankenvollversicherung. Versicherer welche nun die Beiträge erhöhen, argumentieren mit steigenden Kosten für die medizinische Behandlung und den zunehmenden Kosten aufgrund einer alternden Gesellschaft. Allerdings scheinen auch die Strukturen der Einsteigertarife, bzw. der so genannten PKV Billigtarife, für die nun anstehenden Prämienerhöhungen einen gewichtigen Anteil haben. Weitere Informationen zu den Einsteigertarifen gibt es hier.
Zusammenhang Einsteigertarife und Preissteigerungen
Viele Versicherer hatten in den vergangenen Jahren unterschiedliche Einsteigertarife angeboten. Mit Hilfe dieser Tarife sollte das Neukundengeschäft belebt werden. Diese Strategie ging zunächst auf und es wurden zahlreiche neue Mitglieder für die PKV gewonnen. Die Billigtarife zeichnen sich durch sehr geringe Beiträge und auch wenigen Leistungen aus. Teilweise wird eine hohe Selbstbeteiligung notwendig. Im nächsten Schritt sollten die neuen Mitglieder in höherwertige Tarife versichert werden, welche mehr Leistungen und höhere Beiträge für die Mitglieder mit sich bringen. Allerdings haben sich die neuen Mitglieder gänzlich anders verhalten als geplant. Denn ein großer Teil der neuen Versicherten in den Billigtarifen, hatte kein Interesse an höhere Leistungen. Die Beweggründe für die PKV waren in diesen Fällen tatsächlich die Kostenreduzierung. Dies liegt zu einem großen Teil auch daran, dass diese Tarife von vielen Existenzgründern genutzt wurden, welche eine ausgeprägte Sparintention mitbringen. Für die Versicherer bedeutet diese Entwicklung, dass nur geringe Beiträge erzielt werden können und dennoch Behandlungskosten anfallen. Das führt schnell dazu, dass diese Tarife für die Versicherer unwirtschaftlich werden. Damit diese Tarife wirtschaftlich geführt werden können, müssen die Beiträge auf ein mindestens kostendeckendes Niveau angehoben werden. Da die Beiträge bisher sehr niedrig waren, sind die Steigerungen nun umso höher.
Weitere aktuelle Nachrichten zur Krankenversicherung gibt es auf dem Portal vom Arbeitskreis Krankenversicherungen: Webseite
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Juni 16th, 2011 by
papageno –
Comments Off Tags: Krankenversicherung, Krankenversicherungen, PKV, PKV-Vergleich, Private Krankenkasse, Private Krankenversicherung, Private Krankenversicherung wechseln, Private Krankenversicherungen, Wechsel Private Krankenversicherung
Man kennt die typische Bilderbuchfamilie: Der Vater ist ein Manager in einem renommierten und bekannten Unternehmen, die Ehefrau ist Hausfrau und Mutter und die beiden Kinder (Mädchen und Junge) gehen selbstverständlich noch zur Schule. Der Beruf „Hausfrau und Mutter“ bringt selten besondere Sozialleistungen ein. In der Regel verhält es sich hier so, dass die Ehefrau, sowie natürlich auch die Kinder über die gesetzliche Krankenkasse des Ehemannes und Vaters mitversichert sind. Es handelt sich hierbei sodann um eine Familienversicherung. Aber welche Szenarien bieten sich an, wenn der Ehemann und Vater in die private Krankenversicherung wechseln könnte, weil sein Einkommen die Versicherungspflichtgrenze überschritten hat und er nunmehr die Vorzüge der privaten Krankenversicherung für sich und seine Familie in Anspruch nehmen könnte? Eine Private Krankenversicherung ist grundsätzlich eine Personenversicherung, was bedeutet dass für jede Person ein eigener Versicherungsvertrag mit einer gesonderten Gesundheitsprüfung vereinbart werden müsste.
Für unsere Bilderbuchfamilie sind das vier Beiträge. Der Beitrag für die Mutter, ist ab dem 01.01.2008 entschärft. Durch das Gleichstellungsgesetz verteilen sich die Kosten für die Entbindung und die Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft auf beide Geschlechter. Die Beiträge für die Kinder sind durch die beitragsfreie Pflegeversicherung noch zweistellig pro Kind denkbar. Wenn jetzt eine vernünftige Leistungsdefinition vorgenommen wird, dann könnte der Beitrag für die Familie ein wenig höher werden, als der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse. Stellt man den Versicherungsschutz einer GKV mit entsprechenden Krankenzusatzversicherungen gegenüber, dann stellt man schnell fest, dass eine Private Krankenversicherung für die Familie eine bessere Alternative ist. Zugegeben kann es mit stetigem Familienzuwachs auch schon mal etwas teuerer werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass nur die Kinder mit dem Vater Privat versichert werden und die Mutter freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse bleibt. Ein Versicherungsvergleich für die Private Krankenversicherung oder noch besser eine Krankenversicherungsanalyse mit Gegenüberstellung der gesetzlichen Leistungen verschafft hier schnell einen professionell Überblick.
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Juni 10th, 2011 by
finore –
Comments Off Tags: Krankenversicherung, PKV, Versicherung
Gut Ding will Weile haben. Das war schon früher so, und auch heute hat sich nicht viel daran geändert. So gilt die alte Weisheit auch für die private Krankenversicherung.
Man sollte die private Krankenversicherung vergleichen, weil es eine so immense Vielfalt unterschiedlicher Tarife gibt, dass die Wahrscheinlichkeit bei einem spontanen Abschluss sehr hoch ist, dass man mit der auserwählten Versicherung am Ende nicht zufrieden ist. Doch sollte man seinen Entschluss für eine PKV niemals bereuen, denn wenn man nach ein paar Jahren schließlich zu dem Schluss kommt, dass es die falsche Wahl war, ist ein Wechsel in jedem Falle mit einem finanziellen Nachteil verknüpft. Denn in Zwischenzeit ist man älter geworden. Das erhöht den Beitrag. Hat man derweil Erkrankungen, die man bei den Gesundheitsfragen angeben muss, so hat auch dies einen Risikoaufschlag zur Folge.
Es ist also in jedem Falle besser, mit dem Abschluss der Versicherung nichts zu übereilen und ganz in Ruhe zu vergleichen. Doch ist dies allein kaum zu bewerkstelligen. So hätte man als Laie Vertragstexte zu lesen und hieraus die relevanten Informationen zu ziehen, die es nachher zu vergleichen gilt. Denn eines ist sicher: Beim PKV-Vergleich sollte man niemals nur auf den Beitrag achten. Beim Vergleich ist vielmehr auch die Qualität in Augenschein zu nehmen. Denn was nützt der niedrigste Beitrag, wenn die Police zu nichts zu gebrauchen ist? Die Versicherung muss also die relevanten Leistungen versichert haben. Darüber hinaus müssen die Leistungsbedingungen auch so gestrickt sein, dass der Leistungsfall auch eintritt. Mit anderen Worten: Es bringt nichts, wenn die Versicherung zwar alle Zauberwörter im Vertragstext zu stehen hat, aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen auch zahlt. Dann hat man von der Police leider gar nichts.
Es empfiehlt sich also beim Vergleich den Fachmann heranzulassen. Aber es soll nicht irgendein Fachmann sein. Der Experte muss unbedingt unabhängig sein, damit er dem Verbraucher nicht nur einen Vergleich aus ein paar gelisteten Versicherern erstellt. Denn dann sind wirklich gute und günstige Anbieter vielleicht gar nicht berücksichtigt.
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Oktober 11th, 2010 by
frank_h –
Comments Off Tags: Krankenversicherung, PKV, Private Krankenversicherung, Sparen, Versicherung
In sehr vielen Fällen ist es ein Glücksfall, wenn man in den Genuss einer privaten Krankenversicherung kommen “darf”. Hier erhält man oftmals eine bessere und darüber hinaus schnellere Behandlung als gesetzlich Versicherte. Zusätzlich erhält man in vielen Fällen auch einen höheren Leistungsumfang, den es bei einer gesetzlichen Versicherung höchstens mit Zusatzpaketen geben würde. Dazu kommt dann bei vielen nicht, dass die PKV einfach günstiger ist.
Im Unterschied zur GKV versichert man bei der PKV nur das “eigene Risiko”. Gesetzlich Versicherte sichern mit ihren Beiträge hingegen zum großen Teil das “Risiko der Allgemeinheit” ab. Ist man also jung und gesund, so schneidet man bei einer privaten Krankenversicherung deutlich besser. Nicht selten muss hier nur ein Bruchteil an Beiträgen bezahlt werden und man erhält im Krankheitsfall dennoch bessere Leistungen.
Um die private Krankenversicherung jedoch in Anspruch nehmen zu können müssen bestimmte Voraussetzungen gegen sein. Entweder muss einen Verdienst vorweisen, der über einer bestimmten Grenze liegt, man muss Beamter sein oder man ist selbstständig. Nur dann darf man frei aus einem Pool bestimmter privater Krankenversicherungen wählen und damit in den Genuss teils sehr niedriger Beiträge kommen.
Viele Versicherungsnehmer versuchen hierbei so günstig wie möglich weg zu kommen. Daher vergleichen Sie die Beiträge im Internet und wählen eine Minimalversicherung. So kann sich ein Selbstständiger zum Beispiel schon für unter 100 Euro im Monat versichern, vorausgesetzt er ist jung und bei guter Gesundheit. Um die günstigsten Tarife zu finden, kann man Versicherungsrechner im Internet benutzen. Damit ist es ein Kinderspiel auf einen möglichst preisgünstigen Tarif zu setzen und sich so jede Menge Geld ein zu sparen.
Vergleichen lohnt sich also auch beim Thema private Krankenversicherung. Auch derjenige, der bereits eine entsprechende Versicherung hat, sollte sich gelegentlich darüber informieren, ob es sich lohnt zu wechseln.
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Juli 25th, 2010 by
Redaktionsdienst –
Comments Off Tags: PKV, Private Krankenversicherung
Wer kann schon selbst eine Arztrechnung bezahlen, besonders, wenn es um spezielle Behandlungen geht. Jeder benötigt die Sicherheit des Solidarprinzips, daß Versicherungen immanent ist. Gesetzliche und private Krankenversicherung leben davon, viele Versicherte zu haben und so die Kosten Einzelner auf alle zu verteilen. Die privaten Krankenversicherungen müssen außerdem noch mit Gewinn arbeiten, denn sie sind marktwirtschaftlich orientierte private Unternehmen. Viele Anbieter konkurrieren untereinander um die wenigen potentiellen Versicherten. Die Legislative hat dem Beitritt zur privaten Krankenversicherung sehr enge Grenzen gesetzt. So kommen meist nur begüterte Mitmenschen in den Genuß der erweiterten Leistungen der privaten Krankenversicherung.
Die Leistungen der privaten Krankenversicherung unterscheiden sich zum Teil deutlich von denen der gesetzlichen Krankenversicherung. So sind beispielsweise Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer in der Gesetzlichen nicht zu haben. Oder nur mit einer Zusatzversicherung, also doch wieder privat. Nun wird nicht jeder eine Behandlung durch den Chefarzt benötigen. Der Oberarzt oder der jeweils diensthabende Chirurg tun es doch auch. Natürlich, beim Blinddarm spielt es keine Rolle, wer operiert. Es gibt aber Operationen, die wegen ihrer Komplexität nur von Chefärzten ausgeführt werden dürfen. Und genau diese kann dann der nicht für diesen Fall versicherte nicht erhalten.
Beachtenswert ist bei der privaten Krankenversicherung auch, daß sie Antragsteller nur nach einer umfangreichen Gesundheitsprüfung aufnimmt. Diese umfaßt die Selbstauskunft des Versicherten und seine Genehmigung, die behandelnden Ärzte von deren Schweigepflicht zu entbinden. Die private Krankenversicherung wird sich vor Vertragsabschluß genau bei den Ärzten erkundigen und das Risiko, daß sie später leisten muß, exakt kalkulieren. Antragsteller mit Vorerkrankungen fallen dabei oft durch, erhalten keinen Vertrag oder müssen drastische Aufschläge auf den Beitrag leisten, um überhaupt aufgenommen zu werden. Und da das Leistungsrisiko für die private Krankenversicherung mit dem Alter ihrer Vertragspartner immer größer wird, ist der Beitrag auch altersgestaffelt. Und geschlechtsspezifisch; und berufsspezifisch. Die gesetzliche Krankenversicherung hingegen kennt nur einen Einheitsbeitrag.