Archive for Dezember, 2011

Das Mahnwesen – ein wichtiger Bestandteil des Forderungsmanagements

Posted in Finanzen on Dezember 12th, 2011 by Inkasso – Comments Off Tags: , , , , , ,

Das kaufmännische Mahnwesen ist ein fester Bestandteil der Finanzbuchhaltung eines Unternehmens. Das Mahnwesen gehört zum Prozess des Forderungsmanagements und beschäftigt sich mit den offenen Rechnungen, die Unternehmen oder Kunden bei dem jeweiligen Unternehmen verursachen. Branchenunabhängig gibt es immer etliche Unternehmen und Kunden, die ihre Rechnung nicht bezahlen wollen. Innerhalb des Mahnwesens, was oftmals ein Unternehmen intern selbst durchführen oder aber auch an ein Inkassounternehmen direkt abgeben kann, wird laufend geprüft, welche Kunden ihre Rechnungen nicht beglichen haben, welche Zahlungseingänge erfolgt sind und die Kunden, die bis dahin noch nicht gezahlt haben, werden dann zur Zahlung durch eine Mahnung schriftlich dazu aufgefordert. Übernimmt das Mahnwesen ein entsprechendes Inkassounternehmen, geschieht diese Zahlungsaufforderung normaler Weise im Namen des Mandanten also des Unternehmens, bei dem die offene Forderung entstanden ist. Das Inkassounternehmen trifft also wie die interne Mahnabteilung des Unternehmens nach außen für den Schuldner auf. Zudem setzt ein Inkassounternehmen in diesem Zusammenhang oftmals eine telefonische Mahnansprache (Telefoninkasso) ein, um mit dem säumigen Zahler in direkten Kontakt zu kommen. So können häufig die Gründe für die Nichtzahlung der offenen Rechnung im Gespräch geklärt werden. Der direkte Kontakt wird sich zudem positiv auf die Kundenbindung aus, denn nicht jeder nichtzahlende Kunde wird auch in Zukunft seine Rechnung nicht bezahlen. Darüber hinaus gibt es oftmals Gründe oder persönliche Situationen, die in einem telefonischen Gespräch erfahren werden können z.B. wenn der Kunde im Krankenhaus lag, eine Reklamation an der Ware vorlag oder schlicht weg, dass die Bezahlung untergegangen ist. Bleibt das Mahnwesen erfolglos und die offene Forderung konnte auf diesem Weg nicht eingebracht werden, werden die offenen Forderungen in den meisten Fällen direkt an ein Inkassounternehmen abgegeben, wenn dies im Vorfeld nicht schon das Mahnwesen durchgeführt hat. Das Inkassounternehmen setzt dann das vorgerichtliche Inkassoverfahren nahtlos fort. Die weitere Ansprache des Kunden erfolgt in unterschiedlichen Stufen und mit verschiedenen Instrumenten, so dass am Ende des Inkassoprozesses eine erfolgreiche Quote an eingebrachten Forderungen für das Unternehmen steht. In der Realität gibt es dennoch immer wieder Fälle, die sich weder im Mahnwesen noch im vorgerichtlichen Inkassoverfahren positiv abschließen lassen, so dass das beauftragte Inkassounternehmen auf Wunsch des Unternehmens dann im Anschluss auch das gerichtliche Mahnverfahren durchführen kann.

Deutliche Beitragssteigerungen in der PKV

Posted in Krankenversicherung on Dezember 8th, 2011 by Frank – Comments Off Tags: , , ,

Die Versicherten der privaten Krankenversicherung wurden in den vergangenen Wochen mit zum Teil sehr hohen Beitragssteigerungen konfrontiert. So sind Prämienerhöhungen bis zu 40 Prozent im kommenden Jahr möglich. Die privaten Versicherer hatten die Beitragssteigerungen für ihre Tarife bereits im Herbst mitgeteilt. In den vergangenen Tagen wurden nun die Mitglieder per Post schriftlich benachrichtigt. Versicherte der Central Krankenversicherung müssen nun beispielsweise durchschnittlich mit einer Erhöhung der Beiträge von 12,9 Prozent rechnen.

Gründe für die Beitragssteigerungen

Die Gründe für die nun anstehenden Prämienerhöhungen sind äußerst verschieden. Während eine Reihe von Versicherern sich für stabile Beiträge bis Ende 2012 entschieden hatte, haben andere Versicherer zum Teil sehr hohe Anpassungen vorgenommen. Die Versicherer, welche stabile Beiträge bieten, haben diese Entscheidung vermutlich mit Blick auf die kommenden Uni-Sex Tarife getroffen. Denn ab dem 1. Januar 2013 werden diese verpflichtend. Damit ändert sich die gesamte Tarif- und Beitragsstruktur in der Krankenvollversicherung. Versicherer welche nun die Beiträge erhöhen, argumentieren mit steigenden Kosten für die medizinische Behandlung und den zunehmenden Kosten aufgrund einer alternden Gesellschaft. Allerdings scheinen auch die Strukturen der Einsteigertarife, bzw. der so genannten PKV Billigtarife, für die nun anstehenden Prämienerhöhungen einen gewichtigen Anteil haben. Weitere Informationen zu den Einsteigertarifen gibt es hier.

Zusammenhang Einsteigertarife und Preissteigerungen

Viele Versicherer hatten in den vergangenen Jahren unterschiedliche Einsteigertarife angeboten. Mit Hilfe dieser Tarife sollte das Neukundengeschäft belebt werden. Diese Strategie ging zunächst auf und es wurden zahlreiche neue Mitglieder für die PKV gewonnen. Die Billigtarife zeichnen sich durch sehr geringe Beiträge und auch wenigen Leistungen aus. Teilweise wird eine hohe Selbstbeteiligung notwendig. Im nächsten Schritt sollten die neuen Mitglieder in höherwertige Tarife versichert werden, welche mehr Leistungen und höhere Beiträge für die Mitglieder mit sich bringen. Allerdings haben sich die neuen Mitglieder gänzlich anders verhalten als geplant. Denn ein großer Teil der neuen Versicherten in den Billigtarifen, hatte kein Interesse an höhere Leistungen. Die Beweggründe für die PKV waren in diesen Fällen tatsächlich die Kostenreduzierung. Dies liegt zu einem großen Teil auch daran, dass diese Tarife von vielen Existenzgründern genutzt wurden, welche eine ausgeprägte Sparintention mitbringen. Für die Versicherer bedeutet diese Entwicklung, dass nur geringe Beiträge erzielt werden können und dennoch Behandlungskosten anfallen. Das führt schnell dazu, dass diese Tarife für die Versicherer unwirtschaftlich werden. Damit diese Tarife wirtschaftlich geführt werden können, müssen die Beiträge auf ein mindestens kostendeckendes Niveau angehoben werden. Da die Beiträge bisher sehr niedrig waren, sind die Steigerungen nun umso höher.

Weitere aktuelle Nachrichten zur Krankenversicherung gibt es auf dem Portal vom Arbeitskreis Krankenversicherungen: Webseite

Inflationsgeschützt investieren

Posted in Finanzen on Dezember 1st, 2011 by papageno – Comments Off Tags: , ,

Der Inflationsschutz ist ein wichtiges Thema, über das bei vielen Finanzdienstleistern bisher noch viel zu wenig aufgeklärt wird. Auf der Internetseite von Thomas Lloyd unter thomas-lloyd-inflationsschutz.de kann man sich dagegen umfassend über alle möglichen Schritte informieren, die dieses Unternehmen seinen Anlegern zum Schutz vor der Inflation anbietet. Denn die Inflation droht ständig und legt sich wie ein dunkler Schatten über alle möglichen Finanzgeschäfte. Jeder ist davon betroffen, denn für jeden erhöht die Inflation spürbar die Preise und treibt so auch die Lebenskosten in die Höhe. Wer aber sein Geld angelegt hat und auf satte Gewinne hofft, der wird noch einmal in speziell hinterhältiger Weise getroffen.

Denn realistisch gesehen, frisst die Inflation immer die momentan rund zwei Prozent auf, die ihre Rate gerade ausmacht. Gewinne entstehen also einem Anleger erst, wenn er mehr als zwei Prozent - bei momentanem Stand der beständig wachsenden Inflation - an Erträgen herausholt und somit auch genügend Gewinne macht, um die Inflation quasi auszugleichen und trotzdem noch genug Zinsen übrig zu haben. Gelingt dies nicht, kann es sogar sein, dass man mit einer auf den ersten Blick augenscheinlich durchaus respektablen Rendite von zum Beispiel 1,6 Prozent noch 4 Prozent Verlust gemacht hat. Selbst wenn als Reaktion regelmäßig von der Europäischen Zentralbank EZB der offiziell gültige Leitzins entsprechend angehoben wird, ist es nicht leicht, der Inflation als Schreckgespenst auf dem Aktienmarkt zu entgehen. Es gibt daher zum Beispiel Anlagen mit Inflationsschutz, die natürlich auch keine absolute Absicherung bieten können, aber immerhin vergleichsweise sicher höhere Verluste durch die Inflation verhindern. Es handelt sich dabei für gewöhnlich um Staatsanleihen, die an die prognostizierte Inflationsrate gekoppelt sind. Hier kann man allerdings auch im besten Fall einer verhältnismäßig niedrigen Inflation keine hohen Gewinne herausholen, bleibt aber eben als Typ, der lieber auf Nummer sicher geht, recht klar von eventuell drohenden Verlusten durch die Inflation geschützt.