Archive for Februar, 2011

Was ist bei der Wertpapierdepot-Eröffnung zu beachten?

Posted in Finanzen on Februar 23rd, 2011 by Heckes88 – Comments Off Tags: , ,

Will man Aktien oder andere Wertpapiere erwerben, so benötigt man als Privatanleger ein Wertpapierdepot. Ein Wertpapierdepot ist ein Konto bei einem Finanzdienstleister, über das Wertpapiergeschäfte für einen Anleger abgewickelt werden. Wertpapierdepots werden von Banken und Online-Brokern angeboten.Wichtig ist es, auf die Kostenstrukturen der einzelnen Anbieter zu achten. Diese sind zum Teil recht unterschiedlich ausgestaltet. Häufig wird von Privatanlegern diesem Faktor zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Transaktionskosten und Depotgebühren schmälern jedoch in nicht unerheblichem Maße die erzielte Rendite. Fallen hohe Kosten bei Kauf und Verkauf der Wertpapiere an, so ergibt sich ein kleinerer Gewinn. Abhilfe kann hier ein Depot vergleich im Internet schaffen, damit der zum Anlegertyp am besten passende Broker gefunden wird. In der Regel sind die Depot- und Ordergebühren bei Online-Brokern niedriger als bei herkömmlichen Banken.Ein Depot eröffnen bei einem Online-Broker ist recht einfach. Entweder lässt der Kunde sich die Unterlagen zur Depoteröffnung zusenden oder er lädt sie sich auf den Internetseiten des Online-Brokers herunter. Der Antrag ist wahrheitsgemäß und vollständig auszufüllen und unterschrieben an den Online-Broker zurückzusenden. Ferner ist aus rechtlichen Gründen eine Legitimation des Depotinhabers notwendig. Die meisten Online-Broker verwenden dazu das sogenannte PostIdent-Verfahren, bei dem der Kunde sich in einer Postfiliale seiner Wahl identifizieren lassen kann.Sind diese Formalitäten erledigt, nimmt der Broker die Freischaltung des Depots vor. Der Anlageinvestition steht nun nichts mehr im Wege.

Dispozinsen bei kostenlosen Girokonten

Posted in Finanzen on Februar 2nd, 2011 by kalleblomquist – Comments Off Tags: , , ,

Wie verdient eine Geschäftsbank an einem kostenlosen Girokonto ihr Geld? Das interessiert viele Kunden, die ein neues Girokonto suchen. Und tatsächlich sollten besonders Menschen, die häufig den Überziehungskredit benutzen einen genauen Blick auf die dargebotenen Konditionen werfen…

Die Stiftung Warentest hat vor kurzem getestet und festgestellt, dass unter den getesteten 73 Kreditinstituten eigentlich nur vier überregionale Banken waren, die ihre Girokonten völlig gratis und ohne Wenn und Aber anbieten. Geld leihen ist natürlich hier ebenfalls hier nicht gratis. Die Zinsen eines Dispositionskredits differieren von Geldhaus zu Geldinstitut und können in einem Bereich von 7 bis 17% pro Jahr liegen!

Dispozinsen machen kostenfreie Girokonten nicht selten teuer

Bei einem Vergleich der Kreditanstalten, die gebührenfreie Girokonten ohne Wenn und Aber bereitstellen mit denen, die kostenfreie Konten nur mit Auflagen (z.B. Mindestgeldeingang) zur Verfügung stellen, stellt die unabhängige Stiftung fest, dass die Kreditzinsen der erstgenannten viel höher waren. Das gebührenfreie Girokonto der Norisbank erhebt zum Beispiel ganze 12,0%* Zinsen. Auch das unbeschränkt kostenfrei Konto der .comdirect fordert 14,4%* Dispozinsen. Auch wenn beide Konten rundum gratis sind, kann hier der Dispo zu übertrieben hohen Kosten beitragen.

Auch günstige Alternativen sind möglich

Das DAB-Konto stellt einen Kredit bereits für nur 6,95%*, den billigsten Überziehungskredit bietet sogar die Skatbank mit 6%* an - diese Girokonten sind zwar gebührenfrei, setzt jedoch Gehaltsauszahlungen voraus. Auch das Nulltarif-Konto der DKB liegt mit einem Zinssatz von 7,9%* beträchtlich unterhalb des Durchschnitts kostenloser Konten und bildet damit eine Ausnahme: Denn die DKB verlangt nie Gebühren bei Nichtnutzung. Im Gegenteil, sie belohnt ihre Kunden sogar mit 0,5%* Zinsen auf das Guthaben ihres Girokontos und aktuell 1,65%* Zinsen auf das Guthaben der kostenlosen VISA-Kreditkarte.

Festzustellen ist: Wer auf einen Dispokredit angewiesen ist, sollte zweifelsohne die Konditionen der Banken vergleichen, die kostenlose Girokonten anbieten. Wie in diesem Artikel gesehen sind die Kreditzinsen bei kostenlosen Girokonten meistens wesentlich höher - aber nicht immer. Girokonten mit Mindestgeldeingang können für Kunden mit Darlehensansprüchen aber durchaus billiger sein, selbst wenn ein paarmal monatliche Gebühren gezahlt werden müssen.

* Stand: Februar 2011