Archive for Mai, 2009

Mobile Banking via Mobiltelefon - Ein sinnvoller Weg?

Posted in Allgemeines Finanzen on Mai 29th, 2009 by Finanzen_Profi – Comments Off Tags: ,

Online Banking über den Personal Computer erfreut sich in den letzten Jahren immer stärker wachsender Beliebtheit. Dies liegt besonders an der einfachen Handhabung, denn man kann seine Bankgeschäfte einfach von zu Hause aus am heimischen PC erledigen, ohne sich um Öffnungszeiten der Banken oder um einen festen Termin bei seinem Bankberater kümmern zu müssen.
Mittlerweile haben die Banken erkannt, dass sie ihr Angebot gerade für die jüngere Kundschaft noch ausweiten können und müssen. Deshalb wird das Mobile Banking via Mobiltelefon auch in den nächsten Jahren immer mehr zunehmen.
Nach einer aktuellen Studie eines Marktforschungsunternehmens rechnet man damit, dass bis zum Jahr 2011 etwa 150 Millionen Handy Benutzer auch ihre Bankgeschäfte über das Handy erledigen werden.
Als Zielgruppe haben sich die Banken dabei vor allem die Jugendlichen ausgeguckt, für die das Handy schon heute zum täglichen Leben dazu gehört.
Die Entwicklung des Mobile Banking mit Hilfe des Handys wird auch durch die immer größere Verbreitung von UMTS- und 3G-Mobiltelefonen vorangetrieben, bei denen keine speziellen Applikationen mehr herunter geladen werden müssen, um Mobile Banking via Handy zu nutzen.
Selbst die Finanzkrise könnte das Mobile Banking via Mobiltelefon vorantreiben, denn ein wichtiges Argument für die Nutzung des Handys für die Bankgeschäfte ist die direkte Reaktion auf jede Veränderung der Marktsituationen. Sobald sich also z.B. die Wertpapierkurse in eine bestimmte Richtung entwickeln, kann der Anleger sofort reagieren und sich so entweder vor möglichen Verlusten schützen oder auch Gewinne mitnehmen.
Was dem Mobile Banking via Mobiltelefon zur Zeit noch ein wenig im Wege steht, ist die Befürchtung vieler Nutzer, dass es zu unsicher sein könnte und Unbefugte Zugriff auf das Konto haben könnten oder dass das Bankkonto sogar leer geräumt werden könnte, falls man sein Handy einmal verliert. Dem halten Sicherheitsexperten aber dagegen, dass Mobile Banking via Mobiltelefon sogar sicherer als Online Banking vom heimischen PC aus ist.

Vollfinanzierung ohne Eigenkapital - Überlegungen im Vorfeld

Posted in Baufinanzierung on Mai 28th, 2009 by mawservice – Comments Off Tags: , , , , , ,

Eine Vollfinanzierung bzw. Vollfinanzierung ohne Eigenkapital sollte niemals um jeden Preis abgeschlossen werden. Hier müssen auf jeden Fall zunächst die persönlichen Voraussetzungen geprüft werden. Meistens greifen junge Familien mit einem relativ hohen monatlichen Einkommen auf eine Vollfinanzierung zurück. Dieser Personenkreis hat in der Regel noch nicht genügend Eigenkapital für die Finanzierung des Eigenheims gebildet. Generell lässt sich feststellen, dass eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital grundsätzlich teuerer ist als eine Finanzierung, bei der ein gewisser Anteil in Form von Eigenkapital erbracht wird. Das fehlende Eigenkapital kann aber auch durch Eigenleistungen erbracht werden. Die so genannte Muskelhypothek ist gerade für handwerklich versierte Bauherren durchaus zu empfehlen. So können die anfallenden handwerklichen Arbeiten in Eigenregie ausgeführt werden. Dies verringert den gesamten Finanzierungsbedarf und ist dem Eigenkapitaleinsatz ähnlich. Faktisch wird aber kein Eigenkapital in Form von finanziellen Mitteln in die Finanzierung eingesetzt. Diese Variante ist aber auch mit Risiken verbunden. So kann beispielsweise ein Ausfall der eigenen Arbeitskraft wegen eines Unfalls oder einer Krankheit oft nicht aufgefangen werden. Dies könnte sich bedrohlich auf das gesamte Vorhaben auswirken. Eine entsprechende Versicherung sollte in diesem Fall grundsätzlich vorhanden sein. Des Weiteren müssen die finanziellen Verhältnisse auf eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital abgestimmt sein. Unproblematisch ist diese Konstellation oft in den Fällen, wenn beispielsweise umfangreiche Erbschaften erwartet werden. Dann spielt eine relativ lange Laufzeit und die Höhe der Verschuldung eine untergeordnete Bedeutung. In der Zeit bis zur Erbschaft müssen die fälligen Kreditbelastungen trotzdem tragbar sein.  Hierfür muss die Haushaltsrechnung sorgfältig aufbereitet werden. Alle Ausgaben müssen dabei auf den Prüfstand gestellt werden. Die Höhe der monatlichen Lebenshaltungskosten darf auf keinen Fall zu niedrig angesetzt werden. Vielmehr müssen hier außerordentliche Ausgaben mit einem Puffer berücksichtigt werden. Die Ausgaben sind dann von den Netto-Einnahmen abzuziehen. Mögliche Steuererstattungen können dabei nur dann berücksichtigt werden, wenn diese sicher und vor allem dauerhaft sind. Falls noch ein ausreichender Überschuss verbleibt, kann eine Baufinanzierung durchgeführt werden.

Ambulante Krankenzusatzversicherung und Kostenerstattungsprinzip

Posted in Krankenversicherung on Mai 27th, 2009 by Steinberg81 – Comments Off Tags:

Es gibt zahlreiche Angebote für eine ambulante Krankenzusatzversicherung. Doch diese Tarife sind nicht unbedingt miteinander zu vergleichen. Oftmals erstattet eine ambulante Krankenzusatzversicherung nicht mehr als die Eigenanteile der gesetzlichen Krankenkasse. Eine wesentlich bessere Behandlung, z.B. von Spezialisten oder Privatärzten ermöglicht eine solche ambulante Krankenzusatzversicherung nicht. Genausowenig ist damit eine Behandlung als Privatpatient möglich.

Anders verhält es sich bei einer ambulanten Krankenzusatzversicherung nach dem Kostenerstattungsprinzip. Denn hier wird der gesetzlich versicherte vom Empfänger des Sachleistungsprinzip zum Privatpatienten. Der Arzt stellt dem Patienten beim Kostenerstattungsprinzip eine Privatrechnung. Die Krankenkasse erstattet von dieser höheren Rechnung allerding nicht den vollen Betrag. Insofern ist es wichtig, dass eine gute ambulante Krankenzusatzversicherung zum Kostenerstattungsprinzip abgeschlossen wird, die die nicht unerheblichen Restkosten bezahlt.

Die Vorteile für Patienten liegen auf der Hand. Durch das Kostenerstattungsprinzip und die ambulante Krankenzusatzversicherung erhält der Patient eine bevorzugte Behandlung beim Arzt und bei anderen Heilbehandlern. Wartezeiten oder das Nichtverschreiben wichtiger Heilbehandlungen, wie beispielsweise Massagen oder Krankengymnastik gehören dann der Vergangenheit an. Das beste ist, dass für den gesetzlich Versicherten kein Kostenrisiko besteht. Allerdings nur dann, wenn er wirklich zum Kostenerstattungsprinzip die richtige ambulante Krankenzusatzversicherung abgeschlossen hat, die eine Behandlung als Privatpatient übernimmt. So eine ambulante Krankenzusatzversicherung hat zwar ihren Preis, doch auf jeden Fall auch ihren Nutzen. Wichtig ist, dass das Kostenerstattungsprinzip erst dann beantragt wird, wenn bereits eine ambulante Krankenzusatzversicherung von einem Versicherer angenommen bzw. bestätigt wurde. Andernfalls besteht ein nicht unerhebliches Kostenrisiko für den Patienten, da das Kostenerstattungsprinzip bei der gesetzlichen Krankenkasse für mindesten zwölf Monate gewählt werden muss.

Wer diese Ratschläge beachtet, der hat beim nächsten Arzt- oder Facharztbesuch eine bevorzugte Behandlung sicher, sogar Privatärzte können in Anspruch genommen werden und werden auch von der ambulanten Krankenzusatzversicherung erstattet. Wer keine Rechnungen einreicht, z.B. weil er gesund ist, der profitiert ebenfalls, da die ambulante Krankenzusatzversicherung nach dem Kostenerstattungsprinzip dann Beiträge zurückbezhalt an den Versicherungsnehmer.